NÄCHSTES TREFFEN: DIENSTAG, 12.1.2010, 19 Uhr, im k10 (HoPla)
Grundsätzlich: Studiengebühren sind unsozial und vergrößern
die Kluft zwischen Arm und Reich – Reich studiert, Arm stagniert!
Wir sind klar dagegen, werden die politische Landschaft
Hessens beobachten und auf die Entwicklungen reagieren.
Der gemeinsame Nenner - Vorstellungen der Neuen Liste
Es ist von enorm großer Bedeutung seine Rechte und Pflichten zu kennen und diese zu nutzen und zu erfüllen. Für die Ziele, die wir uns setzten, stehen wir ein und auf.
Viele Punkte, die für uns wichtig sind, wurden anhand der Utopie und den Erklärungen dazu schon angesprochen, aber es gibt noch mehr, wofür es sich zu kämpfen lohnt:
~ Arbeiten & Studieren ~
Viele Studierenden arbeiten nebenher, um sich ihr Studium und/oder ein Zubrot zu verdienen. Nicht wenige arbeiten an der Universität. Ob im Studentenwerk, im Fachbereich oder außerhalb der Uni, auch die arbeitenden Studierenden müssen angemessen vertreten werden. Aufgabe des Allgemeinen Studierendenausschusses ist es die studentischen Hilfskräfte "arbeitsrechtlich" und natürlich beratend zu vertreten. Angesichts der teilweise katastrophalen Zustände innerhalb einiger Arbeitsverhältnisse muss diese Beratung und rechtliche Vertretung ausgebaut werden.
~ Aufklärung ~
Um die partizipatorischen Chancen, die wir haben, zu nutzen, muss aktiv Aufklärungsarbeit geleistet werden!
Die Studierenden sollen sich über ihre Rechte und Möglichkeiten zur Verbesserung ihres Lebensraumes im Klaren sein.
Öffentlichkeitsarbeit stellt eine wichtige Aufgabe inner- und außerhalb der Studierendenschaft dar. Die uns gegebenen Medien bestmöglich zu nutzen, um zu informieren, um zu protestieren und um zu provozieren,
sollte selbstverständlich sein.
~ (Frei)Räume ~
Nach dem so chaotischen Semesterstart muss man zu vollen Seminaren und Vorlesungen nicht mehr viel sagen. Die Situation ist unzumutbar und muss dringend verbessert werden. Dafür muss auch bei den Planungen für den Neubau (Campus Nord) die enorm hohe Studierendenzahl bedacht werden.
~ Ökologie und Nachhaltigkeit ~
Seit dem Wintersemester 2008/09 haben wir die Wahl, ob wir unser Heißgetränk „to stay“ oder „to go“ möchten. Die Wegwerfbecher sind unserer Meinung nach weder nötig noch ökologisch nachhaltig. Die hübschen „alten“ Glastassen sind vollkommen ausreichend, der Kaffee schmeckt daraus besser und eine überflüssige Vermüllung unseres Campus’ wird vermieden.
Wir sind für ein breiteres Angebot an regionalen und ökologischen Produkte in unseren Mensen und Cafeterien. Artikel multinazionaler und die NPD unterstützender Unternehmen haben an der Uni Kassel nichts zu suchen!
~ Kultur - Die Pflege des Geistes ~
Neben der vielen Lernerei und der damit verbundenen Rennerei, ist es für die Uni von großer Wichtigkeit, ein möglichst breites kulturelles Angebot bereitzuhalten, denn Feiern und Konzertbesuche gehören ebenso zum studentischen Leben wie Seminare und Vorlesungen. An unserer Uni haben wir mit dem K19 eine wunderbare Lokalität für Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Partys, Theateraufführungen, Podiumsdiskussionen, etc.
Das K19 hat sich nach jahrelangem, intensivem Einsatz von Generationen engagierter Studentinnen und Studenten endlich, überregional, als beliebte „Location“ in der Kasseler Veranstaltungslandschaft etabliert. Für uns ist es besonders wichtig, die programmliche Vielfalt im K19 zu erhalten und weiter auszubauen.
In den letzten Jahren sind, Mangels großer Räumlichkeiten, viele Organisatoren von Unipartys in verschiedene Kasseler Clubs ausgewichen. Natürlich sind Sonderpreise für Studierende gerne angenommene Angebote, wir sind jedoch der Meinung, dass UNIPARTYS auch auf das UNIGELÄNDE gehören. Der Campus bietet z. B. mit der Zentralmensa, dem Torcafé, der Ing.Schule und natürlich dem K19 viel Platz für großartige Partys. Unser Ziel ist es, dass wieder möglichst viele studentische Feiern auch auf studentischem Gelände stattfinden und wir werden alle Organisatoren dabei unterstützen, ihre Veranstaltung auf dem Campus zu realisieren.
Die Neue Liste steht jedoch für weit mehr, als diese hier angerissenen Themen
Wir stehen für Antifaschismus auf,
-
sind gegen prekäre Arbeitsverhältnisse (überall und speziell an der Uni Kassel),
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engagieren uns gegen Lohn- und Sozialabbau, Spießbürgertum und “Law and Order”-Politik!
Wenn auch Du mit unseren Zielen übereinstimmst, bist Du herzlich eingeladen, bei uns mitzumischen! Komm zur Neuen Liste! Wie man uns erreicht.
